Digital resources in the Social Sciences and Humanities OpenEdition Our platforms OpenEdition Books OpenEdition Journals Hypotheses Calenda Libraries OpenEdition Freemium Follow us

Symposium: “Krieg in der Leipziger Stadtgeschichte – Praktiken, Folgen und museale Vermittlung. Vom Dreißigjährigen Krieg bis zur Völkerschlacht”

Belagert, besetzt, ausgebeutet: Die Stadt Leipzig war über Jahrhunderte hinweg immer wieder ein umkämpfter Platz. Anlässlich des 270. Gedenktages zum Beginn des Siebenjährigen Krieges in Sachsen laden das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig und die Stiftung Völkerschlachtdenkmal Leipzig am Freitag, dem 16. Oktober 2026, um 18 Uhr und am Samstag, dem 17. Oktober 2026, ab 9 Uhr zu einem Symposium ein, bei dem die Folgen von frühneuzeitlichen Konflikten für die Stadt Leipzig im Fokus stehen.
Das Symposium findet in der
Alten Börse,
Naschmarkt 2,
04109 Leipzig
statt.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Wir bitten um ihre Anmeldung unter www.bit.ly/leipzig-symposium-krieg.

Hier finden Sie Einladung und Programm.

Texte des RECS #22: „Wie es vor Gott, Seiner Churfürstlichen Durchlaucht und der ganzen Welt zu verantworten.“ Das preußische Patengeschenk für Wilhelm Heinrich von Brandenburg (1648–1649)

PDF

Irena Kozmanová (RECS)

Dass am Ende des Jahres 1648 ein Frieden geschlossen wird, der in die Geschichtsbücher eingeht und dem ganzen Jahr den Namen („westfälisch“) gibt, konnten die Zeitgenossen nicht absehen. Was dagegen beobachtet werden konnte, waren andere Faktoren, mit denen man politische Stabilität verband, darunter dynastische Kontinuität. Der brandenburgische Kurfürst Friedrich Wilhelm (1620–1688) regierte bereits seit acht Jahren, und immer öfter wurde nach einem Nachfolger gefragt: Die Landstände seiner Länder brachten wiederholt Heirat und Familiengründung zur Sprache, und auch bei den westfälischen Verhandlungen war seine Kinderlosigkeit ein Thema. Am 11./21. Mai 1648 war es soweit: Luise Henriette von Oranien (1627–1667), die er 1646 geheiratet hatte, gebar einen Kurprinzen, der auf den Namen Wilhelm Heinrich getauft werden sollte.[1]

François Dieussart: Prinz Wilhelm Heinrich, Kurprinz von Brandenburg, als Kleinkind, sitzend (1648-1649), Copyright: SPSG, Skulpt.slg. 1572, Foto: Marco Hippel.

„Texte des RECS #22: „Wie es vor Gott, Seiner Churfürstlichen Durchlaucht und der ganzen Welt zu verantworten.“ Das preußische Patengeschenk für Wilhelm Heinrich von Brandenburg (1648–1649)“ weiterlesen